Mittwoch, 16. Juni 2004
Gleichzeitigkeit von Handschrift und Buchdruck im 15. und 16. Jahrhundert
Gerd Brinkhus rezensiert in IASL Online Gerd Dicke – Klaus Grubmüller (Hg.), Die Gleichzeitigkeit von Handschrift und Buchdruck im 15. und 16. Jahrhundert. Konkurrenz oder friedliche Symbiose? (Wolfenbütteler Mittelalterstudien 16, Wiesbaden 2003).

In der sehr ausführlichen Rezension geht Brinkhus vor allem kritisch auf den Beitrag von Ursula Rautenberg, Medienkonkurrenz und Medienmischung – Zur Gleichzeitigkeit von Handschrift und Druck im ersten Viertel des 16. Jahrhunderts in Köln (S. 167–202) ein.

Von rotula um 11:34h| 0 Kommentare |comment | Thema: Mittelalter

 

Samstag, 5. Juni 2004
Council for British Archaeology
Hin und wieder gibt es auf Rotula auch archäologische Themen, daher ist der Hinweis auf den Online-Auftritt des Council for British Archaeology durchaus angebracht. Man findet auf den Seiten z. B. Links zu Online-Veröffentlichungen. Die Online-Zeitschrift internet archaeology (nach eigenem Bekunden "the first fully refereed e-journal for archaeology") gibt es leider nur gegen Bezahlung, doch sind immerhin die älteren Ausgaben des populärwissenschaftlichen Magazins British Archaeology frei zugänglich. Zu erwähnen außerdem die CBA Research Reports sowie die ebenso frei zugänglichen Scottish Archaeological Internet Reports. Auf der Seite findet sich auch ein Hinweis auf das Archaeoblog, das aber leider wohl nicht allzu häufig aktualisiert wird.

[Besten Dank an Rainer für den Hinweis]

Von rotula um 19:05h| 0 Kommentare |comment | Thema: Geschichte

 

Freitag, 4. Juni 2004
Die Alemannen und das Christentum
Michael Brauer rezensiert für H-Soz-u-Kult den Aufsatzband Die Alemannen und das Christentum. Zeugnisse eines kulturellen Umbruchs, hg. von Sönke Lorenz – Barbara Scholkmann (Schriften zur südwestdeutschen Landeskunde 48, Leinfelden Echterdingen 2003). Kernproblem der Beiträge ist die Frage nach der Missionierung der Alemannen. Weder Klöster, Missionare noch Bischöfe kommen wohl als Träger der Christianisierung in Frage, aber auch die adligen Eigenkirchen können nach den Beiträgen von Wilfried Hartmann und Thomas Zotz offensichtlich nicht mehr so einfach als Erklärungsansatz dienen. Also, folgert der Rezensent, "bleibt die Ausbreitung des Christentums unter den Alamannen weiter im Dunkeln. Konstruktiv weiterführen könnte man die Forschungen, indem man Landesgeschichte stärker als exemplarische Zuspitzung und Erforschung von allgemeinen Problemen, in diesem Fall der Geschichte von Mission und Christianisierung, versteht und auf diese Weise auch die allgemeine Geschichte bereichert."

Von rotula um 01:23h| 0 Kommentare |comment | Thema: Mittelalter