Codices Electronici Sangallenses (CESG)
In Anlehnung an das bekannte Kölner Projekt zur Digitalisierung der Handschriften der Dombibliothek (CEEC), plant die Sitftsbibliothek St. Gallen ähnliches:
Ziel des Projekt "Codices Electronici Sangallenses" (Digitale Stiftsbibliothek St. Gallen) ist es, die mittelalterlichen Handschriften der Stiftsbibliothek St. Gallen durch eine virtuelle Bibliothek zu erschliessen. Geplant ist in einem zweijährigen Pilotprojekt die integrale digitale Reproduktion von insgesamt 130 illuminierten Handschriften in einer Auflösung, die für die praktische Arbeit mit Manuskripten ausreicht. Metadaten zu den Handschriften (in erster Linie wissenschaftliche Handschriftenbeschreibung) werden in einem Datenbanksystem verwaltet und durch verschiedene Zugriffsinstrumente mit den Digitalisaten verknüpft. Dadurch soll ein Arbeitsinstrument für die handschriftenorientierte Forschung erstellt werden, das langfristig angelegt ist und potentiell alle Informationen zu den einzelnen Handschriften einbinden kann. [aus der Projektskizze]

Dem Projekt kann man nur den allerbesten Erfolg wünschen. Unterstützung verdienen auch einige der Kommentare, die darauf hinweisen, dass ein derartiges Projekt natürlich nicht bei den für den Anfang ausgewählten spektakulären illuminierten Handschriften stehenbleiben darf, sondern dass zumindest die frühmittelalterlichen Handschriften geschlossen digitalisiert werden sollten (in diese Richtung tendieren die Äußerungen von Walter Haas, Karl Ubl, Gerhard Schmitz und Walter Pohl).

[via netbib]

2004-09-11 10:47, von rotula | |comment | Thema: Computer